Alto‘s Odyssey

Über Alto’s Odyssey für iOS brauche ich nicht viele Worte verlieren. Dieses Spiel ist ein absoluter Pflichtkauf und sieht auf dem HDR-Bildschirm des iPhone X einfach atemberaubend toll aus. Es gibt kein schöneres, entspannenderes und fesselnderes Spiel, als dieses und auch keines, welches mich auch nur annähernd so oft zum Zocken zwischendurch verleitet hat.

Außer vielleicht seinen Vorgänger.

flic – der smarteste Button der Welt

Mit flic kehrt das Smart Home wieder zu seinen Wurzeln zurück. Statt mit Bewegungssensoren, GPS oder Alexa, werden die unterschiedlichsten Geräte und Apps mit Hilfe eines physischen Buttons gesteuert. Die Bedienung ist dabei so simpel wie die Auswahlmöglichkeiten komplex sind. Mit 1 Klick, 2 Klicks oder Langem Druck lassen sich drei unterschiedliche Zustände abfragen. Ob man damit nun die eigene Musiksammlung steuern, Lampen schalten oder einen Web-Request ausführen möchte – die Szenarios sind vielfältig. Ebenso lassen sich mehrere Aktionen gruppieren. So ist es möglich, das Licht und den Fernseher gleichzeitig einzuschalten.

Die Buttons sind sehr gut verarbeitet und funktionieren so wie sie sollen. Leider werden sie per Smartphone mit dem Rest der Welt verbunden – sprich: Ohne Handy ist Schicht im Schacht. Auch funktionieren sie nicht besser, als das jeweilige Smartphone es ermöglicht. Sie können also beispielsweise keine Apps ausführen, solange das iPhone gesperrt ist. Diesen Umstand umgehen sie, indem sie eine Push Benachrichtigung ans Handy schicken. Klickt man diese an, wird der entsprechende Befehl ausgeführt. Abhilfe soll hier bald der Flic Hub schaffen, ein kleines Gerät, welches ständig mit dem eigenen Netzwerk verbunden ist und somit unabhängig vom Smartphone die komfortable Bedienung der Buttons ermöglicht. Den Hub kann man aktuell auf Indiegogo vorbestellen.

In den flic Buttons steckt viel Potential, welches durch Hardware Beschränkungen aktuell noch stark eingeschränkt ist. Wer sich sein Leben aber ein kleines bisschen leichter machen möchte, der wird mit flic viel Spaß haben. Lediglich der Preis von knapp 30 Euro pro Button ist ein wenig hoch, aber andererseits sind mehr als 1000 Euro für ein Smartphone auch nicht gerade ein Pappenstiel.

Nous Sommes Unis

Jetzt ist der Zeitpunkt, an dem wir aufwachen und über die Flüchtlingspolitik nachdenken sollten! Wir müssen den Menschen, die Anschläge, wie sie gestern in Frankreich passierten, jeden Tag miterleben müssen, Zuflucht gewähren – koste es was es wolle.

Und wenn ich dafür nächstes Jahr auf das iPhone 7, einen Starbucks Kaffee und eine 200 Euro-Jeans verzichten muss. Das gebietet uns die Menschlichkeit und die christliche Nächstenliebe!

Wir haben die Mittel und Ressourcen, um dem schändlichen IS / ISIS Einhalt zu gebieten und wir sollten mit bestem Beispiel vorangehen und zeigen, dass Menschen nicht nur zu Grausamkeiten fähig sind, sondern dass sie die Welt auch zu einem besseren Ort machen können!

‪#‎PrayForParis‬ ‪#‎NousSommesUnis‬ ‪#‎RefugeesWelcome‬

Nächste Woche bis zu 20% Rabatt auf iTunes-Karten

Nachdem Kaufland diese Woche mit Rabatt auf iTunes-Karten geworben hatte, zieht Penny nach. Ab Montag gibt es dort bis zu 20% Rabatt auf das allseits beliebte iTunes-Guthaben.

Folgende Rabatte könnt ihr in Anspruch nehmen:

15 Euro iTunes-Karte: 13,50 Euro
25 Euro iTunes-Karte: 21,25 Euro
50 Euro iTunes-Karte: 42,50 Euro
100 Euro iTunes-Karte: 80 Euro

Ob ich nächste Woche zuschlagen werde, weiß ich noch nicht, da ich mich erst diese Woche schon mit Guthaben aus Kaufland eingedeckt hatte. Andererseits: Das Geld wird ja auch nicht schlecht, wenn es auf meinem Apple-Account vor sich hinschlummert. Mal schauen …

Overcast 2 veröffentlicht

Mein derzeit bevorzugter Podcast-Player Overcast ist gestern auf Version 2 aktualisiert worden. Während sich der Entwickler Marco Arment dazu entschieden hat, alle Features ab sofort kostenfrei anzubieten, hofft er nun auf monatliche Spenden der Nutzer, um die Entwicklung der App weiter zu finanzieren.

Zu den Neuheiten der aktuellen Version gehört unter anderem der 3D-Touch Support für das neue iPhone 6s und das iPhone 6s Plus, wodurch eine schnelle Bedienung vom Homescreen aus möglich ist. Weiterhin ist es ab sofort möglich, Episoden zu streamen. Das war bisher nicht möglich und hatte mich oft dazu genötigt, unterwegs den Download über das mobile Netz zu erlauben, nur damit ich meine aktuellste Lieblingsfolge hören konnte.

Ebenfalls ausgesprochen froh bin ich über die Play-by-priority Option. Heißt: Erscheint in der aktuellen Playlist eine neue Episode, die aufgrund höherer Priorität an den Anfang der Liste gestellt wird, so springt Overcast nach Beenden der aktuellen Episode automatisch an den Anfang der Playlist, statt stur die Liste abzuarbeiten.

Was ich mir in einem der nächsten Updates noch wünschen würde – und was ich in bisher keinem Podcast-Player entdecken konnte – ist eine vernünftige Shuffle-Funktion, mit der ich mir Playlisten zufällig sortiert anhören kann. Ich habe viele Podcasts mit kürzeren Berichten abonniert (zum Beispiel Deutschlandfunk / Deutschlandradio), die ich gerne zwischendurch mal anhöre, bei denen ich aber weder Wert darauf lege, alle Episoden zu hören, noch darauf, eine chronologische Reihenfolge einzuhalten. Eine Zufallsfunktion könnte diese kleinen Episoden perfekt zwischen all den großen, langen Episoden verteilen und so mehr Abwechslung beim Hören bringen.

Neustart für diesen Blog – Schwerpunkt Apple

Da ich seit fast zwei Jahren nicht mehr dazu kam, meine Gedanken hier in Worte zu verfassen und wohl in nächster Zeit so schnell auch nicht mehr dazu kommen werde – Gedankenniederschreibungen bedürfen immerhin einiger Vorbereitungszeit und Muße – habe ich mich dazu entschlossen, meinem Namen alle Ehre zu machen und in Zukunft hier über elektronische Dinge zu berichten, die mir im Alltag Freude bereiten, oder die ich unbedingt in meinen Alltag integrieren möchte. Als selbsternannter Apple-Sympathisant liegt der Schwerpunkt hier selbstverständlich auf Apple-Hardware – echte eDingr eben.

In den nächsten Wochen werde ich hier über die diversen Apps auf meinem iPhone Homescreen berichten, als auch Neuerscheinungen aus dem AppStore vorstellen.

Dies ist weil jenes ist

Ich könnte niemals einen Menschen umbringen und könnte ihn auch nicht foltern. Weder Kinderschänder, Vergewaltiger und erst recht keine Mörder.

Warum? Weil diese Menschen durch uns alle zu dem werden was sie sind. Wir alle sind mit daran beteiligt, dass die Welt so ist wie sie ist. Ich selbst könnte in meinem nächsten Leben als Pirat geboren werden, der andere Menschen vergewaltigt und nur weil ich an diesem speziellen Ort in dieser speziellen Gesellschaft aufwachsen würde, würde ich zu jemandem werden, der anderen Menschen Leid zufügt.

Es geht nicht darum, diese Menschen möglichst grausam zu bestrafen, denn dadurch machen wir die Welt nicht besser. Ich verabscheue jede Art von Grausamkeit, denn sie ist niemals gerechtfertigt. Diese Menschen sind Opfer der Zeit und Umgebung in der sie leben und und als Opfer möchte ich sie auch behandeln. Wir sollten diese Menschen nicht bestrafen, sondern ihnen helfen, ein schönes Leben zu führen, in dem sie niemanden Schmerzen zufügen müssen.

Es ist so einfach. Wenn ein Erdrutsch ein Dorf verschüttet, bestrafen wir nicht den Berg, sondern helfen ihm, seinen Abhang sicherer zu machen. Weil er die Menschen unter sich nicht aus Boshaftigkeit begrub, sondern weil äußere Umstände wie Regen dazu geführt haben. Warum können wir nicht auch genau so über unsere Mitmenschen urteilen, statt jedes Mal direkt das Schlechteste in ihnen zu vermuten?

Fremde beschenken

Ich überlege, im Advent mit Keksen & kleinen Geschenken bewaffnet durch meine Heimatstadt Saarbrücken zu ziehen und den armen, hilfsbedürftigen Menschen dort draußen auf der Straße eine kleine Freude zu machen, indem ich sie unverhofft beschenke.

Ich weiß es ist nicht viel, aber ich könnte mir vorstellen, dass alleine der Gedanke vielen Bettlern mehr bedeutet, als alles Geld der Welt, das sie sich so erbetteln. Ich kann es einfach nicht ertragen, Tag für Tag an diesen Menschen vorbei zu gehen, so als würde ich sie gar nicht sehen, denn ich sehe sie jeden Tag nur allzu deutlich.

Adventszeit ist für mich die Zeit der Besinnung und die Zeit der Nächstenliebe. Wir alle sollten uns diese Zeit in unserem Herzen bewahren.

Gewohnheiten.

Kennst du das, wenn du plötzlich aufwachst? Du hast nicht geschlafen, du hast nicht einmal geträumt. Du warst gerade dabei irgendetwas zu tun, etwas, das du regelmäßig tust, womöglich täglich oder sogar noch öfter, vielleicht auch seltener. Du wachst auf und siehst, wie deine Hände eben jene Bewegung ausführen, so wie sie es immer tun. Und dann wird dir bewusst, dass nicht du es warst, der es getan hat, sondern dass es vollkommen automatisch passiert ist. Während du noch darüber nachdenkst, vollendest du deine Bewegung und schließt das ab, was du gerade getan hast.

Du denkst darüber nach, was genau du hier eigentlich gerade machst und du stellst fest, dass dein gesamtes Leben aus verdammt viel Gewohnheiten besteht. Die Gewohnheit morgens nach dem Aufstehen in den Spiegel zu schauen, die Pantoffeln anzuziehen, den Kaffee zu machen, die Zeitung rein zu holen. Dieser Faden zieht sich durch deinen gesamten Tagesablauf und wenn du ehrlich bist, besteht dein Leben eigentlich fast nur aus Gewohnheiten. Das heißt nicht, dass du ein Langweiler bist, denn auch der wochenendliche Diskobesuch gehört zu deinen Gewohnheiten, das Tanzen, das Feiern und Spaß haben. Auch wenn dein bester Freund dich spontan zu einer Party einlädt, sagst du aus Gewohnheit zu.

Während du all diese Gedanken durch spinnst, hast du überhaupt nicht bemerkt, dass dein Körper im vollen Gange ist, seiner nächsten Gewohnheit nachzugehen. Du scrollst dich durch die neuesten Blog-Beiträge in deinem Feedreader, hast die interessanten auf deine Bookmarking-Liste geschoben und dabei auch noch die Katze gekrault. Wirklich anwesend warst du aber nicht. Das erschreckt dich. Du liest so viel davon, achtsam zu sein und wenn du durch die Stadt spazierst oder Auto fährst, ja, selbst wenn du dich mit einem Freund unterhältst, dann funktioniert das auch. Du bist mit deiner vollen Aufmerksamkeit anwesend – bei genau dieser einen Sache. Aber dann, sobald dich der Alltag wieder einholt, bist du mit deinen Gedanken überall nur nicht bei dem was du tust. Du beschließt, achtsamer durchs Leben zu gehen: Du willst achtsam essen, achtsam Kaffee machen, achtsam lesen und achtsam das Geschirr waschen. Du willst deinen Gedanken einmal am Tag Zeit und Raum geben, um sich zu entfalten; so etwas wie Meditation wäre dafür bestimmt super geeignet.

Du bist vollkommen überwältigt von den Gedanken, die sich gerade in deinem Kopf manifestieren und bemerkst überhaupt nicht, dass du derweil auf Amazon den neuen Topseller auf der Videospielliste bestellt hast. Um dich abzulenken. Ab morgen wird gezockt.

Liebe

Die Umstände, unter denen wir uns wieder getroffen hatten, waren nicht wichtig. Wichtig war nur, dass sie in meiner Nähe war. Nach einer schier unendlich langen Zeit, in der ich sie so sehnsüchtig vermisst hatte, fühlte ich mich beinahe wie der glücklichste Mensch auf Erden. Sie war da, und auch wenn wir nicht wirklich miteinander redeten, war sie gewillt, in meiner Nähe zu sein. Nach allem was passiert war, war das ein enormer Schritt ihrerseits – immerhin hatte sie mich mehr als ein Jahr lang mit berechtigter Missachtung und Ignoranz gestraft.

Es war Abend und während ich schon im Bett lag, beobachtete ich vorsichtig, wie sie sich ebenfalls bettfertig machte und in die andere Hälfte meines Doppelbetts legte. Es war schön, sie so nah zu haben, gleichwohl ich sie lieber noch näher gehabt hätte. Ich sollte zufrieden sein mit dem, was ich bekam: Sie schlief bei mir. Ich war glücklich.

Ich war kurz davor einzuschlafen, als ich auf einmal Hände an meinem Rücken spürte, die sich unter meinen Armen hindurch drückten und dann fühlte ich ihr gelocktes Haar auf meiner Schulter. Sie war da, näher, als ich es je wieder zu hoffen gewagt hätte. Ich genoss den Augenblick in dem die Zeit stillzustehen schien. Ich konnte den zarten, betörenden Duft riechen, den ich so lange vermisst hatte, die wohlige Wärme spüren, während sie sich gegen meinen Rücken drückte – so wie sie es früher immer getan hatte, wenn ihr kalt war, oder sie schlecht geträumt hatte. Langsam drehte ich mich um und blickte in ihre traurigen Augen, die genau das sagten, was ich dachte: Ich habe dich vermisst.

Mein Gott, wie sehr hatte ich sie vermisst. Ich nahm sie fest in meine Arme, spürte, wie sich unsere Haut berührte. Wir küssten uns eng umschlungen. Ich wollte keinen Millimeter zwischen uns haben. Ich wollte sie einfach in meiner Nähe haben. Für immer. Ich genoss jede einzelne Berührung unserer Körper und war schier überwältigt von dieser plötzlichen Intimität, welche mir so lange gefehlt hatte, die sich aber so selbstverständlich anfühlte, als sei es erst gestern gewesen. Selbstverständlich dahingehend, dass es das ist, was ich zum Leben brauche. Das war es, dieses vollkommene Glück, nach dem ich so lange gesucht hatte. Ich glitt mit meinen Händen durch ihre struppeligen Haare , kaum fassend, was hier gerade passierte. Vollkommen unbeholfen stammelte ich ein „Es tut mir leid“, obwohl ich wusste, dass keine Worte der Welt mehr das wiedergutmachen konnten, was ich ihr angetan hatte. Aber Worte waren zu diesem Zeitpunkt sowieso fehl am Platz. Sie sah mich an, wir küssten uns lange inniglich und dann brach ich in Tränen aus. Ich weinte nicht vor Freude, sondern weil ich sie auf so brutale Weise verletzt hatte. Sie, die Frau, die ich liebe und der ich damals geschworen hatte, dass ich sie niemals verletzen und immer für sie da sein würde. Ich war das Arschloch gewesen und sie hatte mir verziehen. Das war noch schlimmer und unerträglicher, als dass sie mich so lange vollkommen ignoriert hatte. Sie tröstete mich verständnisvoll und nahm mich in den Arm. Ich war der glücklichste und der unglücklichste Mensch auf der ganzen Welt.

Dann wachte ich auf, Tränen in den Augen – es war nur ein Traum. Ich liebe sie von ganzem Herzen.