Gewohnheiten.

Kennst du das, wenn du plötzlich aufwachst? Du hast nicht geschlafen, du hast nicht einmal geträumt. Du warst gerade dabei irgendetwas zu tun, etwas, das du regelmäßig tust, womöglich täglich oder sogar noch öfter, vielleicht auch seltener. Du wachst auf und siehst, wie deine Hände eben jene Bewegung ausführen, so wie sie es immer tun. Und dann wird dir bewusst, dass nicht du es warst, der es getan hat, sondern dass es vollkommen automatisch passiert ist. Während du noch darüber nachdenkst, vollendest du deine Bewegung und schließt das ab, was du gerade getan hast.

Du denkst darüber nach, was genau du hier eigentlich gerade machst und du stellst fest, dass dein gesamtes Leben aus verdammt viel Gewohnheiten besteht. Die Gewohnheit morgens nach dem Aufstehen in den Spiegel zu schauen, die Pantoffeln anzuziehen, den Kaffee zu machen, die Zeitung rein zu holen. Dieser Faden zieht sich durch deinen gesamten Tagesablauf und wenn du ehrlich bist, besteht dein Leben eigentlich fast nur aus Gewohnheiten. Das heißt nicht, dass du ein Langweiler bist, denn auch der wochenendliche Diskobesuch gehört zu deinen Gewohnheiten, das Tanzen, das Feiern und Spaß haben. Auch wenn dein bester Freund dich spontan zu einer Party einlädt, sagst du aus Gewohnheit zu.

Während du all diese Gedanken durch spinnst, hast du überhaupt nicht bemerkt, dass dein Körper im vollen Gange ist, seiner nächsten Gewohnheit nachzugehen. Du scrollst dich durch die neuesten Blog-Beiträge in deinem Feedreader, hast die interessanten auf deine Bookmarking-Liste geschoben und dabei auch noch die Katze gekrault. Wirklich anwesend warst du aber nicht. Das erschreckt dich. Du liest so viel davon, achtsam zu sein und wenn du durch die Stadt spazierst oder Auto fährst, ja, selbst wenn du dich mit einem Freund unterhältst, dann funktioniert das auch. Du bist mit deiner vollen Aufmerksamkeit anwesend – bei genau dieser einen Sache. Aber dann, sobald dich der Alltag wieder einholt, bist du mit deinen Gedanken überall nur nicht bei dem was du tust. Du beschließt, achtsamer durchs Leben zu gehen: Du willst achtsam essen, achtsam Kaffee machen, achtsam lesen und achtsam das Geschirr waschen. Du willst deinen Gedanken einmal am Tag Zeit und Raum geben, um sich zu entfalten; so etwas wie Meditation wäre dafür bestimmt super geeignet.

Du bist vollkommen überwältigt von den Gedanken, die sich gerade in deinem Kopf manifestieren und bemerkst überhaupt nicht, dass du derweil auf Amazon den neuen Topseller auf der Videospielliste bestellt hast. Um dich abzulenken. Ab morgen wird gezockt.

Liebe

Die Umstände, unter denen wir uns wieder getroffen hatten, waren nicht wichtig. Wichtig war nur, dass sie in meiner Nähe war. Nach einer schier unendlich langen Zeit, in der ich sie so sehnsüchtig vermisst hatte, fühlte ich mich beinahe wie der glücklichste Mensch auf Erden. Sie war da, und auch wenn wir nicht wirklich miteinander redeten, war sie gewillt, in meiner Nähe zu sein. Nach allem was passiert war, war das ein enormer Schritt ihrerseits – immerhin hatte sie mich mehr als ein Jahr lang mit berechtigter Missachtung und Ignoranz gestraft.

Es war Abend und während ich schon im Bett lag, beobachtete ich vorsichtig, wie sie sich ebenfalls bettfertig machte und in die andere Hälfte meines Doppelbetts legte. Es war schön, sie so nah zu haben, gleichwohl ich sie lieber noch näher gehabt hätte. Ich sollte zufrieden sein mit dem, was ich bekam: Sie schlief bei mir. Ich war glücklich.

Ich war kurz davor einzuschlafen, als ich auf einmal Hände an meinem Rücken spürte, die sich unter meinen Armen hindurch drückten und dann fühlte ich ihr gelocktes Haar auf meiner Schulter. Sie war da, näher, als ich es je wieder zu hoffen gewagt hätte. Ich genoss den Augenblick in dem die Zeit stillzustehen schien. Ich konnte den zarten, betörenden Duft riechen, den ich so lange vermisst hatte, die wohlige Wärme spüren, während sie sich gegen meinen Rücken drückte – so wie sie es früher immer getan hatte, wenn ihr kalt war, oder sie schlecht geträumt hatte. Langsam drehte ich mich um und blickte in ihre traurigen Augen, die genau das sagten, was ich dachte: Ich habe dich vermisst.

Mein Gott, wie sehr hatte ich sie vermisst. Ich nahm sie fest in meine Arme, spürte, wie sich unsere Haut berührte. Wir küssten uns eng umschlungen. Ich wollte keinen Millimeter zwischen uns haben. Ich wollte sie einfach in meiner Nähe haben. Für immer. Ich genoss jede einzelne Berührung unserer Körper und war schier überwältigt von dieser plötzlichen Intimität, welche mir so lange gefehlt hatte, die sich aber so selbstverständlich anfühlte, als sei es erst gestern gewesen. Selbstverständlich dahingehend, dass es das ist, was ich zum Leben brauche. Das war es, dieses vollkommene Glück, nach dem ich so lange gesucht hatte. Ich glitt mit meinen Händen durch ihre struppeligen Haare , kaum fassend, was hier gerade passierte. Vollkommen unbeholfen stammelte ich ein „Es tut mir leid“, obwohl ich wusste, dass keine Worte der Welt mehr das wiedergutmachen konnten, was ich ihr angetan hatte. Aber Worte waren zu diesem Zeitpunkt sowieso fehl am Platz. Sie sah mich an, wir küssten uns lange inniglich und dann brach ich in Tränen aus. Ich weinte nicht vor Freude, sondern weil ich sie auf so brutale Weise verletzt hatte. Sie, die Frau, die ich liebe und der ich damals geschworen hatte, dass ich sie niemals verletzen und immer für sie da sein würde. Ich war das Arschloch gewesen und sie hatte mir verziehen. Das war noch schlimmer und unerträglicher, als dass sie mich so lange vollkommen ignoriert hatte. Sie tröstete mich verständnisvoll und nahm mich in den Arm. Ich war der glücklichste und der unglücklichste Mensch auf der ganzen Welt.

Dann wachte ich auf, Tränen in den Augen – es war nur ein Traum. Ich liebe sie von ganzem Herzen.

Hochwasser

Eine schreckliche Tragödie, die sich im Moment in Deutschland und Österreich abspielt. Hochwasser überflutet unser Land und zerstört alles, was ihm in die Quere kommt. Wir können aber – anders als normalerweise in unserer Gesellschaft – niemandem die Schuld in die Schuhe schieben. Die Natur ist wie sie ist, weder gut, noch böse.

Ich bete, dass niemand dabei zu Schaden gekommen ist und sich der materielle Schaden in Grenzen hält. Ich weiß, dass es schon Tote gab. In meine Gebete schließe ich sie ein.

Ich denke dabei aber auch daran, wie ich reagieren würde, wenn mir durch solch eine Katastrophe plötzlich alles genommen würde. Mein gesamter Besitz. Alles wofür und womit ich lebe, alles was mich glücklich macht. Und dann erinnere ich mich wieder an meine Katze, die nichts braucht, außer Essen und gute Freunde, um glücklich zu sein. Und ich merke, dass auch mir das reichen sollte. Materieller Besitz, zivilisierte Lebensumstände – das alles kann uns jederzeit genommen werden.

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Panorama vom Hochwasser unterhalb Schleuse Lauffen @ ca. 570cm Pegel Lauffen

Ich wäre unglücklich, würde ich mein Hab und Gut verlieren, doch ich frage mich: Wie lange? Könnte ich mich daran gewöhnen, frei zu sein? Frei von materiellem Besitz. Mit nichts als meinem Fell, Essen und guten Freunden ein schönes Leben führen?! So wie meine Katze???

Optimistisch sage ich: „Ja“ Und lächele. Materielle Dinge brauchen wir nicht zum Leben. Man kann uns alles nehmen, doch Optimismus und Glück sind Herzenssache. Dennoch bete ich – jetzt noch mehr – für die Menschen, die der Flut zum Opfer fielen. Dass sie ihre Angehörigen nicht verlieren, ihre Freunde und Mitbürger. Dass sie genug zu Essen haben und ein warmes, weiches Fell, in das sie sich kuscheln können. Und all den materiellen Besitz und die zivilisierten Lebensumstände, die ihnen so viel bedeuten.

Das wünsche ich ihnen von ganzem Herzen!

Ein Land voller Traurigkeit

Wenn ich durch die Straßen ziehe, wie auch wenn ich mich durchs Internet lese, sehe ich so viele Menschen voller Traurigkeit. Ich frage mich dann oft, ob dies nur ein kurzfristiger Zustand ist – einen schlechten Tag hat immerhin jeder einmal – oder ob ihr Leben tatsächlich von so viel Traurigkeit geprägt ist.

Wenn ich in mein eigenes Herz hineinfühle, dann fühle ich ebenfalls viel Leid und Schmerz. Es gibt tausende Dinge, die mich traurig machen, obwohl ich doch glücklich sein müsste. Ich habe ein Dach über dem Kopf, jeden Tag etwas zu essen, ja ich muss nicht einmal zu Fuß durch die Welt laufen, weil ich ein eigenes Auto habe. Ich habe Freunde mit denen ich feiern kann, einen Fernseher, der mich mit Filmen und Shows berieselt, habe einen Laptop, ein Smartphone und Internet.

Nichtsdestotrotz fühle ich Traurigkeit in meinem Herzen – und sehe sie in den Augen meiner Mitmenschen. Eine tiefe Traurigkeit, obwohl es uns doch an nichts fehlt. Prinzipiell müssten wir doch alle glücklich sein. Doch wir sind es nicht.

Ein Land voller Traurigkeit
Ein Land voller Traurigkeit

Ich fühle tiefer in mein Herz hinein und entdecke ein Gefühl. Es ist klein und schwach und ich folge ihm, immer tiefer. Umso weiter ich fühle, desto stärker wird dieses Gefühl. Plötzlich spüre ich, wie es mich erfüllt. Erst schwach, dann immer stärker. Es ist wie dieses Prickeln, wenn du unsterblich verliebt bist, diese Wärme, wenn dir das größte Glück des Lebens widerfährt. Dieses Gefühl, dass du die ganze Welt umarmen könntest.

Ich versuche zu erkennen, woher dieses Gefühl kommt. Irgendwo muss es doch seinen Ursprung haben. Ich finde ihn nicht.

Ich werde aus meinen Gedanken herausgerissen. Mein Smartphone schreit nach mir. Ein Kommentar von Jemandem, der unzufrieden mit sich und seinem Leben ist und diese Unzufriedenheit nun auf seine Mitmenschen überträgt. Ja, ich kenne diese Taktik nur zu gut. Wenn es mir schlecht geht, ertappe ich mich oft dabei. Ich beschimpfe den lahmarschigen Autofahrer vor mir, finde tausend Gegenargumente gegen einen Angesagten Beitrag auf Google+ und manchmal schreie ich auch meine Freunde wegen Nichtigkeiten an.

Es gibt keine bessere Möglichkeit, um wieder neue Energie zu tanken. Dem hab ich es richtig gegeben und seinen beschissenen guten Tag zunichte gemacht. Wenn es mir nicht gut geht, soll es niemandem sonst gut gehen.

Schnell mal die Nachrichten checken. Wieder 10 Tote bei einem Anschlag in Afghanistan. Das geht ja noch. Von den Afghanen halte ich ja eh nicht so viel, die sind der Feind unserer Gesellschaft. Zwei Menschen haben sich von einem Foxconn-Gebäude gestürzt. Diese Chinesen sollen nicht so jammern. Immerhin dürfen sie für Apple verdammt geile Smartphones produzieren. Irgendein Aufsichtsratvorsitzender wurde beim Steuerbetrug erwischt. Oder hat er sich selber gestellt? Egal, die Sau gehört an den Pranger! Kann ja nicht sein, dass hier jemand ungestraft Glück haben darf, während man mir für selbiges den Garaus machen würde. Und sowieso: Ist hier noch irgendjemand mit Doktortitel unterwegs? Ich habe hier noch ein paar ungeworfene Steine im Gepäck.

Ich bin voller Aggression und Wut, wie furchtbar unsere Welt doch ist. Meine Mitmenschen sind alles Arschlöcher, die man am besten lebenslänglich wegsperren solle. Ich schreibe das auf Twitter. Mir geht es besser.

Da war doch noch was. Ich erinnere mich: Dieses Gefühl, dem ich nachging. Hallo Herz, da bin ich wieder.

Schweigen.

Ich konzentriere mich, höre in mein Herz hinein. Nichts. Während ich mir noch Gedanken mache, wo dieses Gefühl auf einmal hin verschwunden ist, bekomme ich eine Erinnerung aufs Smartphone: 20:15 Uhr. Stefan Raab lässt sich mal wieder von jemandem schlagen. Ich liebe diese Sendung. Ab auf die Couch, Chips und Coke natürlich mit dabei. Nach fast fünf Stunden ist die Show vorbei. Raab hat wieder einmal gewonnen. Zum Glück, denn der Kandidat war mir von Anfang an schon nicht sympathisch. Der hat es nicht verdient.

Ich mache mich bettfertig. Heute war ein guter Tag.
Und dennoch: Als ich die Augen schließe, überkommt mich erneut ein Gefühl von Traurigkeit. Ich sehe die Menschen, die heute in der Stadt an mir vorbei liefen, vor meinem inneren Auge. Sie schauen mich mit traurigen, fast leeren Augen an. Ich lächele ihnen zu, denn sie tun mir irgendwie leid, doch sie laufen einfach an mir vorbei. Sie sind nicht tot, noch nicht. Nur leer.

Ich fühle in mein Herz hinein. Leid und Schmerz. War heute nicht ein guter Tag? Ich fühle weiter, immer tiefer. Der Schmerz wird größer.

Mir fallen die Augen zu.
Heute war ein Scheiß Tag.
Ich war scheiße. Zu meinen Mitmenschen.

Und dann ist da wieder dieses Gefühl.
Ich lebe. Mehr denn je!

Der Weg ist das Ziel

Wäre ich ein weiser alter Mann, so würde ich diesen Beitrag mit den folgenden Worten beginnen: „An dem Weg, den du mit deinen Freunden gehst, erkennst du ihre Persönlichkeit.“

Ich bin kein weiser alter Mann, darum beginne ich meinen Beitrag nicht mit den oben geschriebenen Worten, sondern möchte euch von einem sehr guten Freund erzählen, Steven. Wenn ich manchmal jemanden zum Reden brauche, so ist er oft meine erste Anlaufstelle. Egal worum es geht – Steven hat stets ein offenes Ohr. Meistens machen wir dann einen ausgedehnten Spaziergang und reden so lange bis es dunkel wird. Dass ich beim spazieren gehen am besten Nachdenken kann, weiß ich schon lange. Es ist fast schon eine Art Meditation, das Gehen. Sich ständig wiederholende Schritte, gleichmäßiges Atmen, ein Weg, welcher dich zu einem Ziel führt – oder im großen Bogen wieder dorthin zurück, wo du hergekommen bist.

Als wir vor ein paar Tagen wieder mal spazieren gingen, wussten wir nicht so recht wohin wir gehen sollten. Nicht dass uns die bekannten Wege langweilig wurden – wir wussten einfach nur nicht wohin. So liefen wir also los, über uns bekannte Wege, und vertieften uns in eine wahrhaft tiefgründige Diskussion. Es ging um Buddhismus, um Liebe und darum, das Schöne in der Welt zu erkennen, statt ständig das Schlechte verbessern zu wollen. Während wir ganz in unseren Worten versunken waren, merkten wir gar nicht, dass wir statt unserem gewohnten Weg einen Pfad einschlugen, welchen wir normalerweise mieden. Erst als wir schon einige Meter weit gelaufen waren, erkannten wir, dass wir falsch gelaufen waren. Der Weg, den wir genommen hatten, war der, welcher nach ein paar Kilometern einfach mitten zwischen Feldern und Baumgruppen endete. Schluss. Finito. Es ist der einzige Weg in unserer Umgebung, welcher kein Ziel hat, keine Kreuzung oder Gabelung, keine Bank, einfach nur Weg. Früher war ich der Ansicht – so schön dieser Weg auch ist und so toll die Aussicht über das Tal von dort oben aus auch sein mag – dass dieser Weg ein toter Weg ist. Ein Weg ohne Ziel eben. Doch an diesem Tag wurde mir bewusst, dass er mehr ist: Während der Anfang noch breitflächig seinen Platz zwischen den Feldern einnimmt, so wird er zum Ende hin immer enger und schlängelnder. An vielen Stellen hat sich die Natur ihren Lebensraum zurückgeholt und lässt kleine Pflanzen zwischen aufgebröckelten Ritzen empor schießen.

Ein Weg bei Sonnenuntergang
Der Weg ist das Ziel

Während wir weiter diesen Weg entlang schlenderten, wurde uns bewusst, wie besonders dieser Weg doch ist. Die Natur grünt in all ihrer Pracht und bietet einen wahrhaft beeindruckenden Ausblick auf all die umliegende Natur, all die Dörfer und alles das, was ich meine Heimat nennen darf. Am Ende angekommen, merkten wir, dass wir uns noch viel zu viel zu erzählen hatten – der Rückweg würde bei Weitem nicht genügen. Und so beschlossen wir, uns nieder zu lassen, auf dem von den letzten Sonnenstrahlen gewärmten Steinboden, und erzählten und erzählten und erzählten. Bis es dunkel wurde. Erst jetzt erkannten wir, dass uns während der gesamten Zeit kein einziger Mensch begegnet war. Niemand nutzte diesen Weg. Niemand außer uns. Und während wir langsam wieder nach Hause spazierten, unterhielten wir uns über diese Erkenntnis. Darüber, dass wohl viele Menschen andere Wege einschlagen werden, weil sie ein Ziel brauchen. Eine Bank. Eine Gaststätte. Andere Menschen. Umso schöner empfanden wir jedoch die Tatsache, dass wir diesen Weg nun endlich verstanden.

Es ist nicht das Ziel, das einen Weg besonders macht, sondern das Besondere, das einen Weg zum Ziel macht. Wir lieben diesen kleinen, vergessenen Weg. Den Weg ohne Ziel. Und wir werden ihm nun viel öfter einen Besuch abstatten. Dem Weg, den niemand mehr begehen mag.